DC Donnerstag – DC Universe: Rebirth – Der Beginn einer neuen Reise

Gestern, am 25. Mai 2016, erschien DC Universe: Rebirth #1 in den USA, mit dem DC Comics ein neues Kapitel für seine Helden und ihre Geschichten aufschlägt.

Hierbei handelt es sich, anders als bei The New 52 von 2011, um kein Reboot des DC-Universums (DCU), sondern eine Fortsetzung dieser Geschichte, die jedoch einen neuen Status Quo etabliert. Supermans wahre Identität wurde also der Öffentlichkeit enthüllt, Batman starb (und erstand auf) und Wonder Woman ist nach wie vor die Göttin des Krieges.

Mit Rebirth #1 kehrt Geoff Johns, der die Story für diesen ersten Band schrieb, zurück zu den Ursprüngen der New 52 und des neuen DCU: Flashpoint. Es wird enthüllt, dass neben Flash noch jemand anderes hinter der Erschaffung des neuen Universums steckte, der mit diesem Band als Antagonist etabliert wird.

Geoff Johns erklärte die Intentionen für Rebirth folgendermaßen:

Rebirth soll den Kern der Charaktere und ihr jeweiliges Universum in den Mittelpunkt rücken. Es bringt zurück, was verloren ging: Das Vermächtnis der Charaktere, die Liebe und die Hoffnung des DCU.

Im Zentrum der Geschichte steht ein Charakter, den DC-Fans seit vielen Jahren nicht mehr sahen. Diese Figur war seit den Ereignissen in Flashpoint jenseits von Zeit und Raum gefangen, doch nun kehrt er zurück und enthüllt, jemand unfassbar mächtiges, sogar mächtiger als Darkseid, stecke hinter dem neuen DCU und er wird bald zurückkehren.

Mit den New 52 etablierte DC Comics einen neuen Grundton für seine Geschichten, der bei vielen alteingesessenen Fans auf Kritik stieß. Das DC-Universum wurde düsterer, ernster, härter. Superman war ein Rüpel und Schläger, Batman ging brutal wie nie gegen seine Widersachern vor und Wonder Woman wurde von Mördern, den Amazonen, aufgezogen. Die Geschichte dieser Figuren, genauso wie ihre Verbindungen, war verschwunden. Viele Charaktere waren jünger, unerfahrener, deshalb oft ungestümer und die meisten von ihnen hatten keine Ahnung, dass ihnen etwas wichtiges genommen wurde. Wie sich nun herausstellt, war es ein mächtiges Wesen, das die Ereignisse in Flashpoint nutzte, um die Geschichte des DCU neu zu schreiben.

In ihrem Kern ging es in den Comics von DC stets um Optimismus, Hoffnung, sowie das Vermächtnis eines Helden. DCs Welt ist nicht die unsere und das soll sie auch nicht sein – sollte sie nie -, sondern eine bessere.

Nun möchte ich noch auf drei Enthüllungen in Rebirth #1 eingehen, die ich besonders mag und/oder sehr interessant finde. Doch Achtung, SPOILER voraus!

– Enthüllung #1: Wally West

DC Comics Rebirth - Wally und Barry

Wally und Barry wieder vereint

Wally West ist wieder da und zwar die Version des Charakters, die man zuletzt viele Jahre vor den Ereignissen der New 52 sah.

Seit den Ereignissen in Flashpoint war Wally in der Speed Force gefangen, doch nun gelingt es ihm, auf die Erde zurückzukehren; zumindest irgendwie. Er erscheint diversen Personen aus seinem Leben, darunter etwa Batman und Linda Park, die sich jedoch allesamt nicht an ihn erinnern können. Als er sich bereits damit abgefunden hatte, will Wally einen letzten Menschen sehen, ehe er seine letzte Reise antritt: Barry Allen.

Seinem ehemaligen Mentor offenbart Wally, dass eine gewaltige Macht für diese neue Realität, in dem jedem etwas entrissen wurde, verantwortlich ist. Als Wally gerade dabei ist mit der Speed Force zu verschmelzen, reißt Barry ihn aus dieser heraus, hinein in eine neue Welt. Barrys anschließendes „Wie konnte ich dich nur jemals vergessen?“ und ihre Umarmung verdeutlichen auf emotionale Art und Weise, was DC in den letzten Jahren verloren ging, nämlich, dass das Vermächtnis eines Helden und die Liebe zu anderen Menschen die Triebfedern dieser Helden waren und wieder sein sollten.

– Enthüllung #2: Joker

DC Comics Rebirth - Three Jokers

Drei Joker?

Im Zuge des Darkseid War wurde Batman zu einem New God, dem Gott des Wissens. Mit dieser Macht fand Batman heraus, wer der Joker wirklich ist, doch diese Offenbarung schien ihn nicht nur überrascht, sondern regelrecht erschüttert zu haben.

In Rebirth #1 erzählt Alfred Batman, der Joker würde in einer Stadt für Unruhe sorgen, doch Bruce erwidert, der Joker wäre in einer anderen Stadt gefasst worden und befände sich aktuell auf dem Weg ins Arkham Asylum. Batman wurde durch seine göttlichen Kräfte enthüllt, dass der Joker nicht eine einzige Person sei. Stattdessen gäbe es drei Leute, die als Batmans ewige Nemesis das DCU unsicher machen würden. Der Bat-Computer zeigt Bilder dieser drei Jokers direkt nebeneinander, die dem geneigten Comic-Fan bekannt vorkommen dürften.

Links sieht man den Original-Joker aus den ersten Batman-Comics, der damals noch von Jerry Robinson gezeichnet wurde. In der Mitte befindet sich der von Brian Bolland gezeichnete Joker aus dem Klassiker The Killing Joke und auf der rechten Seite ist der neue Joker zu sehen, den uns Scott Snyder und Greg Capullo in den New 52 präsentierten.

Es dürfte interessant werden, welche Überraschungen uns in dieser Beziehung in den kommenden Monaten noch erwarten werden.

– Enthüllung #3: Who watches the Watchmen?

DC Comics Rebirth - Comedians Smiley

Der Pin des Comedian?

Auf den letzten Seiten von Rebirth #1 wird enthüllt, wer in Wirklichkeit für die Ereignisse in Flashpoint und das neue DCU verantwortlich ist. Zu sehen ist eine Uhr auf dem Mars, mit einem eingravierten Namen: Dr. Jonathan Osterman. Dieser Mann verwandelte sich in Alan Moores Watchmen in den schier allmächtigen Dr. Manhattan.

Nun wird offenbart, dass Dr. Manhattan mit verschiedenen Universen experimentierte. Dies tat er auch mit dem DCU, als er nach den Ereignissen in Flashpoint eine neue Realität, die New 52, erschuf. Eine Welt ohne Hoffnung.

Watchmen gehörte zwar immer zum großen DC-Multiversum, doch bis jetzt stand das Werk eher isoliert am äußeren Rand dieses gewaltigen Komplexes. Es scheint auf den ersten Blick eine interessante, vor allem jedoch ungewöhnliche Wahl, da die Watchmen nie in das große Ganze des DCU hineinpassen wollten.

Wo DC Comics Superhelden, wie beispielsweise Superman, eine idealisierte Welt mit idealisierten Figuren zeigen sollen, wollte Moore mit seinen Watchmen das genaue Gegenteil erreichen. Das DCU ist ein Welt, in der das Gute letztendlich immer gewinnen soll, doch dies ist in der realen Welt nicht möglich. Und eben jenes ist es, was die Watchmen zeigen sollten: In der wahren Welt kann das Gute nicht immer gewinnen und in unserer Welt existieren keine Superhelden.

Rebirth #1 schließt mit einem berühmten Zitat aus Alan Moores Watchmen, welches aus einem Dialog zwischen Dr. Manhattan und Adrian Veidt stammt:

Ich tat das Richtige, oder? Es wird sich am Ende alles auszahlen.

Am Ende? Nichts endet, Adrian. Nichts endet jemals.

Mit DC Universe: Rebirth #1 liefert Geoff Johns seinen vorerst letzten DC-Comic ab und verabschiedet sich mit einem Paukenschlag. Wenige Kreative beeinflussten die Geschichten von DC Comics in den vergangenen Jahren so sehr, wie es Johns tat. Er weiß, wie er mit den Figuren umzugehen hat und um was es bei ihnen im Wesentlichen geht, schon immer ging. Wie eingangs im Zitat angesprochen, soll DC zu sich selbst zurückfinden, seine eigene Geschichte und das Vermächtnis der Figuren wiederfinden; zusammen mit der Hoffnung auf ein besseres Morgen und ihrem zurückkehrten Optimismus.

Absolut passend, dass das letzte Bild des Comics alle Helden mit einem Lächeln im Gesicht zeigt.

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Marvel Mittwoch – Spider-Man: The Animated Series Review

Marvel Mittwoch 2

Es ist wieder Mittwoch und was das bedeutet ist klar: „Marvel Mittwoch“! Heute mit einem richtigen Knaller: Spider-Man: The Animated Series. Dieses Glanzstück hat mich durch meine Kindheit begleitet, aber hier spricht nicht nur die Nostalgie und das Kind in mir, sondern auch der Comicfan und an dieser Front hat diese Serie so einiges zu bieten!

Die Serie wurde von Fox produziert und lief von 1994 bis 1998. Sie umfasst insgesamt 5 Staffeln mit 65 Folgen. Sie ist seit 2010 komplett auf DVD erhältlich, leider aber mittlerweile zu einem sehr hohen Preis, da sie doch sehr schnell vergriffen war.

In der Serie verfolgen wir den Teenager Peter Parker wie er nach einem Spinnenbiss von einer genmanipulierten Spinne zu Spider-Man mutiert. In 65 Folgen begleiten wir dabei Peter wie er versucht die Stadt zu retten und sein Privatleben unter einen Hut zu bringen. Denn das Doppelleben ist nicht leicht und Wilson Fisk, der Hobgoblin, Hydro, das Studium und der grüne Kobold sind nur einige wenige Hürden die sich ihm dabei in den Weg stellen.

Was die Serie für mich unter anderem so besonders macht, ist nicht nur ihr Stil – dieser 90´s Charme trifft hier einfach mitten ins schwarze – sondern vor allem ihre Vielfalt. In der Serie gibt sich alles was Rang und Namen hat im Marvel Universum die Klinke in die Hand. Um nur einige der coolen Crossover aufzuzählen: Iron Man, Dr. Strange, Venom, Daredevil, Punisher, Blade, die X-Men um Wolverine, Beast und Xavier (hauptsächlich die X-Men aus der eigenen Serie) und natürlich die Fantastischen Vier. Auch an der Gegnerriege für Spidey wurde nicht gespart und so versammeln sich namhafte Gegner wie der Grüne Kobold, Mysterio, Dr. Otto Octavius, der Geier, Rhino, Scorpion, Fisk, Morbius, Carnage, Dormammu, Hydro, Dr. Kurt Connors alias die Echse und auch Shocker. Natürlich darf dabei auch nicht die Formation der „Sinister Six“ fehlen.

Einziges kleines Manko der Serie ist das Fox die Zensur ziemlich hoch geschraubt hat. Zum Beispiel waren Worte wie „stirb“ oder „töten“ verboten, das schlagen durfte nicht gezeigt werden, weswegen sich die Serie meistens eher auf einen Tritt oder etwas werfen beschränkt – in 65 Episoden wurden nur 2 Faustschläge „zugelassen“- oder richtige Waffen durften auch nicht benutzt werden. Die größten Zensuren fallen wohl bei Morbius dem Vampir und Carnage auf. Carnage entzieht Menschen nur „noch“ ihre Lebensenergie anstatt sie direkt und kaltblütig zu töten und Morbius trinkt ihren Lebenssaft durch Saugknöpfe an seiner Hand, da Fox keine Vampire in der Serie wollte.  Dies finde ich macht aber dem Spaß keinen Abbruch. Die Serie ist meines Erachtens perfekt für Neueinsteiger weil sie den Geist von Peter Parker / Spider-Man perfekt einfängt und einen langsam immer neue Charaktere des Marvel Universums in Crossovern näher bringt und auch diese beleuchtet. Für langjährige Fans ist die Serie auf jeden Fall zu empfehlen, weil sie einen unverwechselbaren Stil und Charme hat, viele tolle Spider-Man Geschichten zu bieten hat und die Crossover selbst für alteingesessene Fans jedes Mal wieder ein Freudenfest sind.

Fazit: Ja, vielleicht kann ich schwer objektiv sein bei dieser Serie, andererseits muss ich aber auch gestehen das ich als Comicfan hier so ziemlich gar nichts zu bemängeln habe. Die Animationen sind flüssig, die Fülle der Charaktere grenzt schon so ziemlich am möglichen, klassische Geschichten werden nacherzählt und sowieso: Hier ist egal ob für Neueinsteiger oder langjährigem Fan etwas dabei.

10 /10

Marvel Mittwoch – Captain America: Civil War Review

Marvel Mittwoch

Jeden Mittwoch startet ich hier ab heute den „Marvel Mittwoch“, an welchem ich entweder über einen Marvelfilm, eine Marvelserie oder auch über etwas anderes von Marvel schreibe. An meinem ersten Marvel Mittwoch widme ich mich dem Film, Captain America: Civil War.

Captain America: Civil War ist der dritte und abschließende Teil der Captain America Trilogie, er knüpft direkt an die Ereignisse aus dem zweiten Teil Captain America: Winter Soldier und dem zweiten Avengersfilm an. Natürlich mit SPOILER.

Die Helden sind nach einem erneutem Zwischenfall durch die New Avengers in Lagos, nun endgültig auf der Abschussliste der Regierung gelandet. Die sind der Meinung das ein solches Heldenteam Grenzen braucht und kontrolliert werden muss. Captain America sieht das anders, welches auch direkt mit den Ereignissen aus Winter Soldier zusammenspielt. Dort wurde auch die höhere Instanz der Avengers – nämlich SHIELD – von Hydra unterwandert und genutzt um Schaden anzurichten. Iron Man hingegen ist dafür das die Avengers von der Regierung überwacht wird. Ein Kampf entbricht der die Lager der Avengers spaltet. Als ob das noch nicht genug wäre, jagen die Avengers immer noch Bucky „Winter Soldier“ Barnes und im Hintergrund zieht ein unbekannter Gegner ungeahnt die Fäden.

Anthony und Joe Russo haben schon einige Interessante Dinge preisgegeben über ihren neuesten Film, einer der interessantesten Statements für mich ist:

„Wir wollten das jeder Charakter seinen großen Moment hat. Denn egal wie klein die Rolle ist, es gibt jemanden im Kino der ein Fan des Charakters ist und genau für diesen Charakter in den Film geht.“

Und das haben die beiden Regisseure meines Erachtens auch geschafft. Jeder Charakter hat seinen großen Auftritt – mindestens einmal. Selbst Crossbones welcher sich selbst in die Luft jagt, liefert kurz davor noch einen unglaublich toughen Kampf gegen die New Avengers.

Sehr positiv fand ich dieses Mal auch wieder den Schurken des Films. Oberst Zemo hat meines Erachtens einen sehr nachvollziehbaren Grund sich gegen die Avengers zu stellen. Im Gegenteil zu den anderen Schurken des Marvel Cinematic Universe ist an Zemo sehr positiv, das er die Avengers nicht versucht mit einer Armee zu schlagen oder purer Zerstörungskraft, sondern auf psychischer Ebene. Er spielt die Avengers gegeneinander aus und im besonderen natürlich Tony Stark gegen den Rest. So unglaubwürdig ist das Finale dann nämlich auch nicht, wenn man bedenkt das Tony Stark seinen Schmerz all die Jahre mit sich herum trägt und es nie richtig verarbeitet hat. All die Jahre dachte Tony es wäre nur ein einfacher Unfall und dann plötzlich: Mord! Aber um noch eins oben drauf zu setzen: Der Mörder steht zwei Meter neben dir. In dem Moment ist dann erstmal jede Gehirnwäsche komplett egal, da sieht man nur noch rot. Steve Rogers hingegen, verteidigt seinen besten Freund aus Kindheitstagen. Den Mann mit dem er durch dick und dünn ging, der Mann den er im Krieg gerettet hat. Bucky selbst hat aber auch noch ordentlich zu knabbern – er kann sich an alles erinnern und muss nun damit leben.

Natürlich kann ich keine Review schreiben, ohne die zwei neuen Helden zu erwähnen: Black Panther und Spider-Man. Zum einen haben wir die erste Darstellung Black Panthers auf der Kinoleinwand und auf der anderen Seite die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft endlich im MCU. Bei Black Panther kann ich nur sagen, verdammt Marvel bleibt sich weiterhin treu mit dem Motto: „Klotzen, nicht kleckern!“ denn er wurde perfekt und Comicgetreu in Szene gesetzt. Von den smoothen Bewegungen, dem aggressiven Kampfstil, den vielen Sprüngen sowie seinem mehr als gefährlichen Anzug – Top! Chadwick Boseman hat auch außerhalb der Maske ganze Arbeit geleistet den Schmerz und die Wut darzustellen, welcher T´Challa fühlt. Bei Peter Parker ist das natürlich ganz anders, auch wenn man merkt dann Spidey ein bisschen als Fanservice hinzugefügt wurde, so ist das keinesfalls schlecht wenn man mal betrachtet was für ein Spider-Man dabei herausgekommen ist. Er schwingt, redet, schießt, veräppelt alles in einer Tour und obendrein ist er auch noch dauer verwirrt und leicht überfordert, da er erst seit 6 Monaten seine Fähigkeiten hat. Tony Stark aka Iron Man ist ein Gott für ihn, ein Idol und deshalb lässt dieser sich auch einspannen.

Das alles mündet in eine der besten Comicactionszenen die jemals auf Film gebannt worden sind: Die große Flughafenszene. Hier sieht man die Helden jedes Teams zusammenarbeiten, austüfteln und vor allem ihre Fähigkeiten intelligent einsetzen. Dadurch macht der Kampf unglaublich Spaß und lässt wohl jedes Comicfanherz meilenweit hochschlagen. Von Giant Man, bis hin zu einem dauerkommentierenden Spider-Man, zu Hawkeyes und Black Widows Freundschaft bis hin zu dem Kampf zweier New Yorker: Spidey und Captain America. Kleines Easter Egg: Der Kampf findet am Leipziger Flughafen statt, der Comiccharakter Baron von Zemo stammt ursprünglich aus Leipzig.

Aber natürlich hat der Film Civil War auch seine Schattenseiten: Oftmals zu hektisch gedreht geht besonders in 3D viel der Kampfszenen im Gewusel unter – leider besonders beim Kampf Iron Man gegen Bucky und Rogers. Es wird da manchmal schon sehr unübersichtlich. Außerdem kann Civil War nicht ganz so sehr die Spannung aufbauen, wie Winter Soldier. Dieser fühlte sich doch oft ein bisschen als Thriller an, welches hier bei Civil War etwas fehlte. Und zu guter letzt konnte man sich schon denken, das es anders als in der Comicvorlage keine Tote geben wird und die Kämpfe vielleicht ein bisschen mit angezogener Handbremse stattfinden.

Fazit: Civil War ist ein grandioser Abschluss der Captain America Trilogie. Mit einem Bösewicht auf psychischer Ebene, nachvollziehbaren gegnerischen Seiten und einem Konflikt welcher wohl noch etwas in Civil War nachhallen wird. Joe und Anthony Russo haben es wirklich geschafft jedem Charakter seinen eigenen kleinen – oder auch großen – Moment zu geben.

Wertung 9 /10