DC Donnerstag – John Constantine in Supernatural?

Heute kommt ein etwas kleinerer Artikel, in dem es um die Frage gehen soll, ob die Figur des John Constantine eine gewisse TV-Serie namens Supernatural beeinflusst haben könnte.

The CWs Supernatural ist ein wahrer Dauerbrenner und erfreut sich bei seinen Fans seit nun mehr elf Jahren großer Beliebtheit. In den vergangenen Jahren mussten die beiden Hauptfiguren, Sam und Dean Winchester, sich mit allerlei Gefahren auseinandersetzen, von Geistern über Vampire und Werwölfe bis hin zu Dämonen, Engeln oder auch Göttern. Diesen Oktober geht die Serie bereits in ihre 12. Staffel und ein Ende scheint nicht in Sicht. Doch wie passt dies nun mit Hellblazer John Constantine zusammen, den man bisher nie in dieser Serie gesehen hat?

Nun, zum einen gehört The CW, genauso wie DC Comics, dem Unternehmen Warner Bros., doch die Gemeinsamkeiten gehen noch weiter, denn neben der sehr offensichtlichen Parallele, dass sowohl John Constantine als auch die Winchesters gegen allerlei übernatürliche Feinde kämpfen, gibt es zwischen einem Supernatural-Charakter und Constantine eine besonders auffällige Gemeinsamkeit: Ihre Kleidung.

In der vierten Staffel von Supernatural wurde das Serien-Universum erweitert, denn nach Dämonen wurden erstmals auch Engel in die Serie eingeführt. Ein Engel des Herrn, Castiel (Misha Collins), befreit Dean aus der Hölle und schenkt ihm so ein neues Leben. Im Gegenzug muss Dean den Engeln dabei helfen die drohende Apokalypse und somit Luzifers Wiederauferstehung zu verhindern. Castiels Kleidung erinnert dabei in den meisten Episoden nicht ganz zufällig an einen gewissen Dämonenjäger aus dem DC-Universum. Castiel trägt meistens einen Anzug mit locker sitzender Krawatte und darüber einen Trenchcoat. Eben dieses Outfit ist quasi eines der Markenzeichen John Constantines, was, wie gerade schon erwähnt, kein Zufall ist, denn Supernatural-Schöpfer Eric Kripke zufolge war John Constantine das Vorbild für Castiel.

Castiel - Supernatural

Castiels erster Auftritt in Supernatural

Als 2014 auf dem US-Sender NBC die Serie Constantine mit Matt Ryan in der Hauptrolle startete, die auf der Vertigo-Serie Hellblazer basierte, dauerte es nicht lange, bis einige Supernatural-Fans der Serie vorwarfen, den Kleidungsstil Castiels dreist zu kopieren. Diese Kontroverse erreichte irgendwann selbst Ryan und Collins, die daraufhin befragt wurden, wem von beiden der Trenchcoat besser stünde. Matt Ryan sagte zu diesem Thema beispielsweise:

I haven’t seen it actually, Supernatural. But since [John Constantine] was created in 1985, it’s his signature thing. Since John has been around longer, it’s John Constantine. Has to be.

Natürlich meldete sich kurz nach dieser Äußerung ebenfalls Misha Collins zu Wort und sagte zu Ryans Äußerungen:

I am writing you because my friends at the NSA sent me a copy of [what] Matt Ryan [told] you in which he claims to wear the iconic trench coat/suit/tie trifecta better than me. I must confess, I do not know Mr. Ryan personally and while he obviously is a more strapping, more chiseled, better looking young man than yours truly, I think the question of who „wears the suit better“ is moot. To my mind, this entire question is absurd. It’s like asking which work of art is better? (…) All of that said, some readers might point out that when Castiel was introduced on Supernatural the script described his wardrobe as „a rumpled suit and trench coat… A la Constantine.“ In other words, Castiel’s wardrobe was inspired by—or more accurately, stolen from—the comic book version of Constantine. I don’t get bogged down in these trivial details, though.

Um diese Kontroverse, wem von beiden dieses Outfit nun besser steht, soll es nun nicht weiter gehen, obwohl es immer wieder interessant zu sehen ist, was für Ausmaße ein solch vermeintlich kleines Detail in Fan-Kreisen annehmen kann.

Gerüchten zufolge sollte es nämlich nicht nur bei dieser Hommage an Constantine bleiben, denn der Hellblazer persönlich sollte angeblich in der einen oder anderen Episode von Supernatural einen Auftritt haben, um den Winchesters bei besonders kniffligen Fällen unter die Arme greifen zu können. Da nun, nach der Absetzung von NBCs Constantine, die Figur John Constantine bei The CW eine neue Heimat gefunden hat, stünde einem kleinen Crossover zwischen dem DCEU und dem Supernatural-Universum eigentlich nichts mehr im Wege. Eine Halloween-Episode, in der die Winchesters auf John Constantine treffen, wäre eine, meiner Meinung nach, tolle Idee und vielleicht wird diese ja eines Tages einmal Realität werden 🙂

Advertisements

DC Donnerstag – Meine Comictipps zu Batman of the Future

Letzte Woche statteten wir Neo Gotham bereits einen Besuch ab. Dabei trafen wir natürlich auch den Dunklen Ritter der Zukunft, in dessen Abenteuer wir diesmal etwas tiefer eintauchen wollen. Hier kommen meine drei Comictipps zu Batman of the Future, für alle Fans und natürlich auch für solche, die es werden wollen.

Tipp #1: Batman of the Future Bd. 1: Die Rückkehr von Hush

Batman of the Future - Hush

Batman of the Future Bd. 1 – Cover

Diese Serie erschien bei uns in insgesamt drei Sammelbänden und knüpft mit ihrer Geschichte direkt an die Ereignisse der Animated Series an. Wir begleiten also auch in diesen Comics Terry McGinnis in der Rolle Batmans und erleben mit ihm weitere spannende Abenteuer.

In diesem speziellen Comic taucht nach dem Joker ein weiterer Feind des ersten Batmans auf: Hush. Hush heißt mit richtigem Namen Thomas Elliot und ist ein Jugendfreund von Bruce Wayne, den er immer beneidete. Aus diesem Neid entwickelte sich über die Jahre Hass bis Tommy sich, inzwischen vollkommen von Bruce Wayne besessen, mehreren Schönheitsoperationen unterzog, um genau wie Bruce auszusehen. Als Hush gehörte Elliot zu den gefährlichsten Gegner Batmans. Nun scheint eben dieser Widersacher zurückgekehrt zu sein und Bruce Wayne weiß nur allzu gut, was auf seinen jungen Nachfolger zukommen könnte, denn hinsichtlich seiner Fähigkeiten und Kräfte scheint Hush keinen Tag gealtert zu sein. Während Terry versucht, hinter das Geheimnis von Hush zu kommen und dessen Identität zu enthüllen trifft er ab und an auch auf die neue Catwoman, die scheinbar, trotz einer gemeinsamen Geschichte dieser beiden Figuren, so gar kein Interesse am neuen Batman zu haben scheint.

Die Zeichnungen orientieren sich sehr stark an dem Stil der TV-Serie, was insbesondere Fans des Cartoons gefallen dürfte. Wo die Optik des Comics punkten kann, strauchelt leider die Geschichte etwas, denn wenn Hushs wahre Identität enthüllt wird, könnte manch einer schon mal mit der Stirn runzeln. Doch dies ist Meckern auf einem recht hohen Niveau, denn alles in allem ist dieser Band eine tolle Fortsetzung der Animated Series und stellt einen spannenden Auftakt für weitere Abenteuer des Batman of the Future dar 🙂

Tipp #2: Futures End – Das Ende aller Zeiten

Futures End - Das Ende aller Zeiten

Futures End – Cover

In 35 Jahren endet jede nur erdenkliche Zukunft des DC-Universums, denn die KI Brother Eye hat die Erde übernommen und sämtliche Helden des blauen Planeten entweder getötet oder in hirnlose Cyborgs verwandelt. Die Schuld an dieser dystopischen Zukunft trägt Batman, der mit einem letzten verzweifelten Akt seinen jungen Nachfolger Terry McGinnis in die Vergangenheit schickt, damit dieser Bruce Wayne aufhält, bevor die Zukunft für immer verloren ist.

Im Zentrum dieser Serie steht der Batman of the Future, der versuchen muss, die Zukunft zu verhindern, bevor alles für immer verloren ist. Mit dieser Geschichte bekommt Terry endlich eine eminent wichtige Rolle im DC-Universum zugesprochen und Futures End verändert vieles in vielerlei Hinsicht. Es kommt natürlich wie es kommen muss und Terry erscheint fünf Jahre nach dem ursprünglich von Bruce angepeilten Datum, doch was sich als noch viel schlimmer erweisen soll: Die Erde erholt sich langsam von einem Krieg mit Erde-2 und viele der ehemaligen DC-Helden sind entweder tot, verschwunden oder gebrochen. Zu allem Überfluss ging auch Brother Eye bereits online und ist langsam dabei sein finsteres Werk aufzunehmen. Terry bleibt also nicht mehr viel Zeit und seine Chancen für ein erfolgreiches Ende seiner Mission stehen äußerst schlecht.

Futures End – Das Ende aller Zeiten erschien bei uns in insgesamt acht Sammelbänden, die durch Geschichten in fünf Einzelheften (2x Batman, Superman, Green Lantern, Justice League) ergänzt werden, in denen einige Informationen zur Vorgeschichte der aktuellen Ereignisse erklärt werden. Die Geschichte von Futures End läuft dabei auf mehreren Ebenen ab und springt zwischen mehreren Charakteren hin und her. Neben Terry scheinen in der Gegenwart auch Batman und John Constantine ganz eigene Ziele zu verfolgen, während im Verborgenen einige tot geglaubte Figuren ihr Unwesen treiben. Ab und an wird dem Leser zudem der eine oder andere Blick in die Zukunft gewährt, in der Brother Eye eifrig an einem ganz besonderem Monster arbeitet, das Terry hinterherjagen und seine Mission vereiteln soll. Für die Zeichnungen sind mehrere Künstler verantwortlich, deren Stile sich schön ergänzen und die eine manchmal recht farbenfrohe, vor allem jedoch atmosphärisch sehr düstere Zukunftsvision des DC-Universums zeichnen. Futures End gehört zu meinen persönlichen Highlights des Comic-Jahres 2015 und erzählt eine komplexe, überraschende und spannende Geschichte, die nicht nur für Batman-Fans einen Blick wert ist 🙂

Tipp #3: Batman of the Future Bd. 1: Schöne neue Welt

Batman of the Future - Schöne neue Welt

Batman of the Future Bd. 1 – Cover

Diese Geschichte ist eine direkte Fortsetzung von Futures End und entführt uns 35 Jahre in die Zukunft des DC-Universums. In der Zukunft treibt die KI Brother Eye weiterhin ihr Unwesen und hat mittlerweile fast die gesamte Menschheit ausgerottet oder in willenlose Cyborgs verwandelt. Der Batman of the Future schließt sich dem Widerstand an, um Brother Eye endgültig zu vernichten.

Was in Futures End bisher nicht beleuchtet wurde ist, dass Brother Eye in jeder größeren Stadt des Planeten Internierungslager errichtete, um die Menschen einzufangen und umerziehen zu können. Wer sich nicht fügt wird gewaltsam ins große Kollektiv Brother Eyes integriert und seines freien Willens beraubt. Batman gerät im Laufe der Geschichte selbst in ein solches Lager, doch dort findet er neue Verbündete, die mit ihm zusammen gegen Brother Eye rebellieren und die Erde zurückerobern wollen. Viel mehr will ich an dieser Stelle auch nicht verraten, da ich sonst gewisse Ereignisse aus Futures End spoilern müsste.

Schöne neue Welt markiert den Beginn einer neuen Batman of the Future-Serie und wirft den Leser hinein in den Kampf gegen Brother Eye und dessen Cyborg-Armee. Sämtliche großen Städte des Planeten wurden vernichtet und Brother Eye überwacht (fast) die gesamte Erde, um die letzten Widerstandskämpfer aufzuspüren und zu vernichten. Die Geschichte dieses ersten Bandes ist zwar an manchen Stellen recht generisch und ab und an auch vorhersehbar, doch das Erzähltempo bleibt jederzeit konstant hoch, wodurch keinerlei Längen entstehen, die Zeichnungen sehen schön aus und können die hoffnungslose Atmosphäre dieses düsteren Settings gut vermitteln. Auch die Figuren sind sympathisch, sodass man gerne etwas Zeit mit ihnen verbringt und bei ihrem Kampf gegen den übermächtigen Feind mitfiebert. Die Kombination aus Erzählung und Zeichnungen stimmt also und macht definitiv Lust auf weitere Abenteuer in der Zukunft des DC-Universums 🙂

DC Donnerstag – Batman of the Future – Der Dunkle Ritter Neo Gothams

Vier Jahre nachdem Batman: The Animated Series zum letzten Mal über die TV-Bildschirme flimmerte, veröffentlichte Warner Bros. eine offizielle Fortsetzung der hauseigenen Erfolgsserie und entführte die Zuschauer in eine düstere Zukunft.

Wie bereits in den „Vorgängern“ (Batman: TAS, Superman: TAS, Justice League) bekleideten auch bei Batman of the Future (im Original Batman Beyond) Bruce Timm und Paul Dini die wichtigsten Posten. Ihr neuestes Baby sollte es am Ende auf drei Staffeln und insgesamt 52 Episoden bringen, die von 1999 bis 2001 ausgestrahlt wurden. Auch die neue Batman-Serie wurde für mehrere Preise nominiert und konnte in den drei Jahren ihres Bestehens unter anderem einen Daytime Emmy Award in der Kategorie Outstanding Special Class Animated Program gewinnen. Doch abgesehen von einer erneut ungemein guten Rezeption, der Fortführung des etablierten Animationsstils und der Rückkehr einiger Batman-Veteranen beschritt Batman of the Future meist neue Wege.

Die Geschichte beginnt im Jahr 2019. Bruce Wayne ist immer noch als Batman aktiv, mittlerweile jedoch in einem Hightech-Anzug, der seine physischen Fähigkeiten verstärkt. Bei einem seiner nächtlichen „Kontrollgänge“ geht jedoch etwas schief und Bruce schwört, dass Batman von nun an der Vergangenheit angehören solle. 20 Jahre später startet die eigentliche Geschichte: Bruce Wayne ist mittlerweile alt, verbittert und nicht mehr in der Lage, länger als Dunkler Ritter über seine Stadt zu wachen. Viele seiner alten Freunde und Feinde sind mittlerweile entweder im Ruhestand, verschwunden oder tot. In der Stadt sorgt eine neue Verbrecher-Generation für Angst und die Kriminalitätsrate ist so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Das alte Gotham City ist nicht mehr und so heißt die Stadt inzwischen nur noch Neo Gotham. Dort lebt auch der Teenager Terry McGinnis, der neue Hauptcharakter der Serie, zusammen mit seinen Eltern und seinem kleinen Bruder. In einer Nacht ändert sich schließlich alles für Terry, denn sein Vater wird ermordet und Terry sinnt auf Rache. Wenig später entdeckt der junge Mann zudem per Zufall das Geheimnis von Bruce Wayne und überzeugt den alten Mann ihn zu trainieren, denn Gotham braucht wieder einen Beschützer. Terry wird der neue Batman der Zukunft und muss sich mit alten sowie neuen Feindes messen.

Ähnlich wie die vorangegangenen Serien kam auch Batman of the Future sehr gut bei den Fans an. Terry war sogar so beliebt, dass er von DC in den offiziellen Batman-Kanon aufgenommen wurde; somit ist Terry McGinnis auch in den Comics der Batman der Zukunft. Mit dem New 52-Event Futures End stand Terry vor einigen Jahren im Mittelpunkt einer Geschichte, die das DC-Universum stark verändern sollte.

Im Zentrum der Geschichte steht die Beziehung von Terry und Bruce, die sich im Laufe der Serie stark verändert. Es ist die meiste Zeit über eine Schüler-Lehrer-Dynamik, allerdings unterscheidet sie sich deutlich von denen aus der vorherigen Serie, denn Terry ist nicht Robin oder Nightwing, sondern, wie Bruce, Batman. Terry will oft mit dem Kopf durch die Wand, vertraut er doch auf seine jugendliche Kraft und Vitalität, die vom neuen Batman-Anzug noch verstärkt werden. Besonders zu Beginn agiert er mehrfach überstürzt und manövriert sich somit in die eine oder andere brenzlige Situation. Bruce hat deshalb seine liebe Mühe, den Übermut seines Nachfolgers zu bändigen und ihm ein bedachtes, strategisches Vorgehen einzutrichtern. An manchen Stellen wirkt es dadurch allerdings zeitweise auch so, als würde Bruce seinen eigenen Wunsch, wieder Batman zu sein, auf Terry projizieren . Besonders schön an dieser Dynamik ist jedoch, dass Terry und Bruce gemeinsam nach und nach ein Miteinander und ein Arbeitsklima entwickeln, in dem sich beide wohlfühlen und entfalten können. So merkt man Terry in den späteren Episoden einen spürbaren Fortschritt an: Sein Kampfstil und detektivischen Fähigkeiten haben sich enorm verbessert und lassen die Figuren und ihre Welt glaubhaft erscheinen.

Ein neuer Batman braucht natürlich auch neue Feinde und in diesem Bereich konnten die Animated Series von DC seit jeher punkten. Im Laufe der Serie bekommt es Terry vor allem mit kleineren Gegner-Gruppen wie der Royal Flush Gang, eine moderne Version der Original-Gang, und den Jokerz zu tun, die sich entsprechend ihrem Vorbild kleiden und meist eher „Schabernack“ im Sinn haben, denn wirklich gefährlich werden sie selten. Ganz im Gegensatz zu Inque, einer Saboteurin und Metawesen, die sich in eine schwarze Flüssigkeit verwandeln kann. In einem Kampf gelang es ihr beinahe Terry zu töten, was ihr unter seinen Feinden einen ganz speziellen Platz beschert. In eine ähnliche Kerbe schlägt der radioaktive Schurke Blight, der eine sehr besondere Verbindung zu Terry hat. Vor seinem Unfall leitete Derk Powers das Unternehmen Wayne-Powers und war maßgeblich an der Ermordung von Terrys Vater beteiligt, denn er gab dessen Ermordung in Auftrag. Doch neben diesen neuen Schurken gibt es ab und an ebenfalls ein Treffen mit bekannten Gesichtern. So macht Terry nicht nur Bekanntschaft mit Mr. Freeze oder Ra’s al Ghul, sondern darüberhinaus auch mit der neuen Police Commissioner Barbara Gordon und der Justice League, deren Anführer Superman ihm anbietet der Liga beizutreten.

Wie weiter oben bereits erwähnt nutzt Batman of the Future denselben Zeichenstil wie seine Vorgänger, jedoch wirkt Neo Gotham deutlich düsterer und teils auch grausamer als die vorangegangenen DC-Serien. Die Stadt an sich mag zwar relativ sauber, fast schon steril erscheinen, doch unter ihrer Oberfläche brodelt es. So gibt es Leute, die sich splicen lassen, um so die Merkmale und Kräfte bestimmter Tiere zu bekommen, was Terry in äußerst brenzlige Situationen bringt. Durch seinen düsteren Look, der wohl vom Cyberpunk inspiriert wurde, sowie moderne Gerätschaften und Fahrzeuge fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt. In dieses Konstrukt fügt sich auch Terrys Anzug ein, der deutlich mehr drauf hat als noch das „Original“ von Bruce Wayne. Der neue Batman kann fliegen, sich unsichtbar machen und mit Lautsprechern und Mikrophonen, die in den Fingern und Ohren verbaut sind, Gespräche belauschen. Zudem wird Terrys körperliche Kraft deutlich verstärkt und er kann selbst Gegenstände, die mehrere Tonnen wiegen, bewegen und umherwirbeln. Unterstützt wird das Zukunftsszenario außerdem von dem neuen Soundtrack, der sich merklich bei elektronischer Musik, etwa Techno, bedient. Der in den alten Serien zumeist noch orchestrale Soundtrack ist nur noch selten zu hören.

Batman Beyond - The Joker

Der Joker in Batman of the Future

Batman of the Future ist eine Serie, die einen ganz speziellen Platz in meinem Herzen einnimmt, denn Terrys Welt und seine Abenteuer mag ich, im Gegensatz zu vielen anderen Fans, noch etwas lieber als die Animated Series rund um den Original-Batman, Superman oder die Justice League. Zum einen liegt dies sicherlich daran, dass Terry deutlich näher an meinem Alter dran war, als beispielsweise Bruce; somit war der neue Batman eine bessere Identifikationsfigur für mich und ein jüngeres Publikum als sein Vorgänger. Terry und seine Freunde sprachen sogar einen eigenen Slang und benutzten eigene Ausdrücke, beispielsweise „Shway“, was soviel wie cool bedeutet und so etwas wie Terrys Markenzeichen wurde. Hinzukam das tolle Zukunftsszenario mit Neo Gotham als Schauplatz, der oftmals äußerst düster und brutal wirkte. Mit der Film-Fortsetzung Der Joker kehrt zurück sollte die Serie noch einmal deutlich düsterer und grausamer werden. Batman of the Future bietet mir all das, was ich mir von einer guten Serie verspreche: Ein tolles Setting, spannende Abenteuer, ein toller Soundtrack mitsamt motivierten Sprechern, diabolische Schurken sowie sympathische Helden 🙂

DC Donnerstag – Superman: The Animated Series – Ein Ausflug nach Metropolis

Nachdem letzte Woche Gotham Citys Dunkler Ritter im Mittelpunkt stand, unternehmen wir heute eine Reise nach Metropolis, der Stadt des Manns aus Stahl.

Nach dem großen Erfolg von Batman: The Animated Series war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis ein Nachfolger oder Spin-Off erscheinen würde und 1996 war es dann auch sobald, denn Superman: The Animated Series erblickte das Licht der Welt. Das Team rund um Bruce Timm und Paul Dini, die schon an Batman: TAS gearbeitet hatten, kehrten zurück, um Superman einen neuen und modernen Anstrich zu verpassen.

Zwischen 1996 und 2000 erschienen von Superman: TAS insgesamt 54 Episoden in drei Staffeln, die von Fans und Kritikern gleichermaßen gut aufgenommen wurden. Die Serie wurde im Laufe ihrer drei Staffeln außerdem für diverse Preise nominiert, beispielsweise den Annie Award in der Kategorie Best Individual Achievement: Music in a TV Production für das Main-Theme des Cartoons. Für viele zählt diese Serie nicht nur zu den besten Zeichentrick-Serien aller Zeiten, sondern gilt bis heute gleichsam als die beste Adaption Supermans in einem anderen Medium.

Im Zentrum der Handlung steht (natürlich) Clark Kent alias Superman, der als Baby von seinen Eltern in einer Rakete zur Erde geschickt wurde, da ihr Heimatplanet Krypton kurz vor der Explosion stand. Auf der Erde wurde er in Kansas von den Eheleuten Martha und Jonathan Kent gefunden und aufgezogen. Als Erwachsener arbeitet Clark als Journalist für den Daily Planet und beschützt als Superman seine Stadt Metropolis vor verschiedenen Gefahren, was allerdings nicht jeden glücklich macht.

Wie es bereits bei Batman: TAS der Fall war, so stellt auch der Superman-Cartoon für mich einen der ersten Berührungspunkte mit dem Mann aus Stahl dar, der mich mit ähnlichen, allerdings genauso mit eigenen Qualitäten für sich gewinnen konnte wie bereits sein Quasi-Vorgänger. Da beide Serien damals oft im Doppelpack gezeigt wurden, durfte ich unseren Fernseher deshalb auch öfters eine halbe Stunde länger in Beschlag nehmen 😀

Der Stil orientiert sich nicht nur an den Superman-Filmen von Richard Donner, sondern ebenfalls besonders stark an dem, der von Batman: TAS etabliert wurde. Wie schon die Animationen im Batman-Cartoon bewegen sich auch die von Superman: TAS durchgehend auf einem hohen Niveau. Sie sind jederzeit hochwertig, klar und flüssig, allerdings nicht so düster wie beim Batman-Vorgänger. Diese hellere und dezent optimistischere Atmosphäre passt hingegen sehr gut zum Charakter Superman, seiner Welt und den Werten, für die der Mann aus Stahl steht.

Auch auf der auditiven Ebene weiß Superman: TAS zu glänzen. Angefangen beim Intro mit seiner herrlich eingängigen Melodie, über die atmosphärischen Hintergrundmusik in den einzelnen Episoden bis hin zu den Sprechern: Hier stimmt nahezu alles. Die englische Fassung glänzt dabei mit tollen Sprechern, von denen besonders Tim Daly als Superman und Clancy Brown als Lex Luthor herausragen. Abgerundet wird dieser edle Cast durch weitere hochkarätige Sprecher in mal mehr und mal weniger wichtigen Rollen, etwa Dana Delany als Clarks große Liebe Lois Lane oder Micheal Ironside als DC-Schurke Darkseid.

Wie schon letzte Woche, so möchte ich euch auch heute das Opening des Superman-Cartoons besonders ans Herz legen, welches nach wie vor zu meinen liebsten Serien-Opening überhaupt gehört 😉

Doch was wäre eine Serie ohne spannende Geschichten und interessante Figuren? Richtig, nur halb so schön. Zum Glück weiß Superman: TAS auch in diesen Beziehungen zu punkten. Die ganze Serie richtet sich mit ihre eher ernsten Erzählweise deutlich an ein älteres Publikum und erzählt einige der besten Superman-Geschichten aller Zeiten. Besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle die Gegenspieler und Nebendarsteller des Manns aus Stahl.

Der DC-Schurke Brainiac bekam eine grundlegende Überarbeitung vom Kreativ-Team der Serie verpasst, die auch Einfluss auf die Comics haben sollte. Brainiac stammte von nun an, wie Superman, vom Planeten Krypton, wo er gegen Kal-Els Vater Jor-El kämpfte. Nachdem Brainiac auf der Erde landete, fand der Konflikt seine Fortsetzung und zählt zu den stärksten Episoden des Cartoons.

Eine andere wichtige Figur ist natürlich Lex Luthor, Supermans ewige Nemesis. Luthor ist in Superman: TAS im wahrsten Sinne des Wortes der Architekt der Stadt Metropolis und kann es überhaupt nicht leiden, dass ihm ein Alien seinen Ruhm und seinen Platz im Rampenlicht streitig macht. Die Rivalität zieht sich, wie auch in den Comics, nahezu durch die ganze Serie und die Darstellung des Charakters beeinflusste nicht nur die Comics, sondern ebenso nachfolgende Filme.

Superman TAS - Superman besiegt Supergirl

Superman besiegt Supergirl

Doch natürlich gibt es noch viele weitere Figuren, mit denen sich Superman auseinandersetzen muss. Da wäre etwa Livewire, eine Frau, die nach einem Unfall zu einem lebenden Blitz wurde und eigens für den Cartoon geschaffen wurde. Sie erlangte schnell große Beliebtheit in Fankreisen und wurde schließlich in den Comic-Kanon übernommen. In der TV-Serie Supergirl durfte Livewire ebenfalls den ein oder anderen Auftritt absolvieren und Supermans Cousine Kara das Leben schwer machen. Hinsichtlich seiner physischen Macht sticht unter den Antagonisten der Serie definitiv Darkseid, der Herrscher des Planeten Apokolips, hervor, der im Laufe der 54 Episoden mehrfach in Erscheinung tritt. In einer meiner liebsten Episoden des Cartoons gelingt Darkseid sogar das Undenkbare: Er unterzieht Superman einer Gehirnwäsche und schickt ihn in seinem Namen in den Krieg gegen die Erde. Superman stellt sich dabei nicht nur eine ganze Armee entgegen, sondern auch seine eigene Familie, die seinen Sinneswandel nicht wahrhaben will.

Neben diversen anderen Schurken (unter anderem Bizarro, Metallo, Lobo) erhielt Superman in einigen Episoden auch Unterstützung von anderen DC-Helden. So schloss er sich beispielsweise mit Aquaman und Supergirl zusammen, bekämpfte zusammen mit Batman den Joker und lernte mit Dr. Fate die magische Seite des DC-Universums kennen. In einer weiteren meiner Lieblingsepisoden liefern sich Superman und Flash auch ihr berühmtes Rennen um die Welt, das toll für die Serie adaptiert wurde.

Superman: The Animated Series ist für mich bis heute die beste Adaption dieses ikonischen Superhelden und gehört zu meinen absoluten Lieblingsserien. Man merkt jederzeit mit welch einer Hingabe und Liebe die Verantwortlichen an der Serie arbeiteten und mit diesem Cartoon schufen sie zweifelsohne einen des besten Cartoons aller Zeiten, dem ein fester Platz in meinem Herzen gehört.

Marvel -Mittwoch: Daredevil Season 1

Am 10. April war es soweit: Auf Netflix startete die Serie Marvel’s Daredevil und sie ist grandios. Zumindest fand ich das. Aber der Blogartikel soll keine Lobhudelei werden, warum ich die Serie grandios fand, sondern eine Erklärung was die Serie von anderen Produktionen aus dem Hause Disney abhebt bzw. dem Marvel Cinematic Universe.

Anders als bei DC, gehören die Serien des Marvel Konzerns zu ihrem Universum dazu. Auch kurz MCU genannt, deshalb ist es völlig legitim dies miteinander zu vergleichen. Aber was ist nun so besonders an dem Teufel aus Hell´s Kitchen? Ganz kurz und knackig: Er ist realer.

Die Serie rund um Daredevil hat keine Aliens, keinen Hokus Pokus, kein Super Serum. Eine kleine Mutation Matt Murdocks ist das Sonar welches er immer noch besitzt, welches aber bei weitem nicht so ausgeprägt ist wie beim Film Daredevil. Stattdessen ist die Serie brutal, karg, dunkel und sehr actionlastig. Viele Kämpfe bahnen sich an. Viel Blut wird vergossen.

Die Kämpfe sind äußerst realistisch gestaltet, so wie das Kostüm Daredevils. Was Blut und Verletzungen angeht, lässt sich Netflix auch nicht lumpen. Die Serie könnte auch aus der Feder von Frank Miller stammen, ohne groß zu spoilern kann ich sagen das sowohl eine Köpfung, als auch das abhaken einer Hand in der Serie vorkommt. Dies sind überraschend „neue Töne“ in einem Universum in dem Coulson in Marvel’s The Avengers nicht einmal eine Austrittswunde hatte.

SPOILER

Auch das Kostüm des Daredevils ist um einiges realer als das aus dem Film. Es zollt den Comics Respekt, lässt aber auch nicht die Realität außer Acht. Es sieht mehr wie eine Rüstung aus und nicht wie ein Kostüm.

SPOILER ENDE

Auch was die Gegner angeht fährt Netflix ein anderes Kaliber auf, es wird sich zwar an die Vorlage gehalten, aber selten hat man einen Gegenspieler gesehen wie Wilson Fisk. Dieser wird grandios von Vincent D’Onofrio gespielt, brutal, brachial und hitzköpfig. Wie der Comic Fisk eben.

Das erfrischende an Marvel’s Daredevil ist seine Realität. Seine Brutalität. Jeder der mit dem MCU bisher nichts anfangen konnte, der sollte definitiv einen Blick riskieren. Es gibt noch ab und zu Humor, aber in erster Linie ist Daredevil hart und eine gehörige Luftveränderung. Vielleicht wird Daredevil in der Masse der Serien irgendwann untergehen, aber im MCU wird er immer einen ganz speziellen Platz haben. Ich frage mich nur ob Disney diesen Pfad weiterverfolgt bzw. es nur auf die Netflix Serien Jessica Jones, Luke Cage, Iron Fist und der Team Up Serie The Defenders beschränkt.

Fazit: Marvel und Disney haben hier eine Serie auf die Beine gestellt, welche im MCU (bisher) einzigartig ist: Karg, actinlastig, blutig, brutal und brachial. Daredevil ist so gut wie nie. Die Serie könnte auch fast direkt von Frank Miller stammen. Ich war begeistert und im besonderen von Charlie Cox, welcher das ganze besser rüberbringt als einst Ben Affleck und von Vincent D’Onofrio als Wilson Fisk. Dieser Mann ist mir ab sofort gruselig hoch 10. Der Blick. Die Gestik. Wow.

DC Donnerstag – Batman: The Animated Series – Schwelgen in Erinnerungen

Als ich noch ein Kind war liefen im Morgenprogramm einige tolle Zeichentrick-Serien. Um eine davon, die mir besonders gut in Erinnerung geblieben ist, soll es heute gehen: Batman: The Animated Series.

Diese Cartoon-Serie wurde unter anderem von Bruce Timm erschaffen und brachte es in zwei Staffeln auf 85 Episoden, die von 1992-1995 erstmalig ausgestrahlt wurden. Batman: The Animated Series (TAS) wurde von Kritikern und Fans gleichermaßen gut aufgenommen und zählt bis heute zu den besten Cartoons aller Zeiten.

So verwundert es nicht, dass die Serie das DC Animated Universe begründete und zahlreiche Spin-Offs spendiert bekam. Zu diesen Auskopplungen zählen unter anderem Superman: The Animated Series, Justice League und Batman Beyond. Die Serie wurde zudem mit diversen Preisen ausgezeichnet, darunter auch der Emmy Award in der Kategorie Outstanding Animated Program.

Der Erfolg der Serie hält bis heute an und beeinflusste diverse weitere Projekte aus dem Hause DC Comics, wie Teen Titans, The Batman oder auch die Batman: Arkham-Videospiele.

Batman: TAS stellt einen meiner ersten Berührungspunkte mit der Welt des Dunklen Ritters dar und hinterließ bei mir schnell einen bleibenden Eindruck. Das Universum der Serie, ihre Atmosphäre, ihr Stil und vor allem die spannenden Geschichten mit den interessanten Figuren zählen selbst heute noch zum Besten, was ich im Serienbereich je gesehen habe. Die Serie wurde damals schnell zu einem Pflichtprogramm für mich, weshalb ich jedes Wochenende erneut gespannt vor unserem Fernseher saß, um mit Batman (und später auch Robin) neue Abenteuer zu erleben.

Der Zeichen- und Animationsstil wurde von vielen Seiten gelobt, denn er orientiert sich nicht nur an Tim Burtons Batman von 1989 und dessen Nachfolger Batmans Rückkehr, sondern ebenfalls am Art Deco-Stil, sowie Elementen der Gothik, die in der Serie zu einem großen Ganzen verschmelzen und Gotham City so düster und bedrohlich zeigten, wie selten zuvor.

Zu dem tollen visuellen Stil gesellten sich, besonders im englischsprachigen Original, hervorragende Sprecher wie Kevin Conroy (Batman) und Mark Hamill (Joker), die für viele auch heute noch als DIE prägenden Darsteller dieser ikonischen Charaktere gelten. Abgerundet wurde die auditive Ebene mit einem tollen Soundtrack und einem fantastischen Opening, welches mir selbst heute noch in den Ohren hallt. Am besten seht und vor allem hört ihr es euch an dieser Stelle einfach noch einmal selbst an 😉

Doch diese Serie bestach durch mehr als „nur“ ihre audiovisuelle Opulenz. Es waren besonders die tollen Geschichten und die interessanten wie sympathischen Figuren, die dieser Serie einen Platz in den Herzen vieler Batman-Fans sicherte.

Die Geschichten waren dabei nicht nur stets spannend und unterhaltsam, sondern ebenfalls so düster und oft auch komplex, wie die Welt in der sie spielten. Dabei schreckten die Macher nicht vor Gewalt und ernsten Themen zurück, weshalb diese Serie sich mehr an (junge) Erwachsene, denn an Kinder richtet. Ein besonderes Lob verdienen sich die Macher hierbei in der Charakterisierung von Batmans Gegenspielern.

Batman TAS - Joker

Der Joker

Mr. Freeze war bis zu diesem Zeitpunkt für viele ein Witz, besaß er doch keine wirkliche Hintergrundgeschichte und war somit als Figur nicht wirklich greifbar. Mit Batman: TAS sollte sich dies ändern, denn Victor Freeze bekam eine emotionale Geschichte auf den Leib geschrieben, die eine Erklärung dafür bietet, weshalb er so ist wie er ist und welches Ziel er mit seinen Taten verfolgt. Ähnliches gelang der Serie beispielsweise auch mit anderen Schurken wie dem Pinguin oder Clayface, deren veränderte Geschichten und Auftreten mit der Zeit auch in die Comics aufgenommen werden sollten.

Apropos Comics: TAS führte unter anderem auch Charaktere ein, die fortan nicht nur in weiteren Animated Series, sondern ebenso in den Geschichten von DC Comics eine Rolle spielen sollten. Der prominenteste dieser neuen Charaktere ist sicherlich Harleen Quinzel, besser bekannt als Harley Quinn. Ursprünglich als Psychiaterin im Arkham Asylum angestellt, verliebte sie sich in einen ihrer Patienten, den Joker. Für ihn nahm sie eine neue Identität an und verübte fortan mit ihm diverse Verbrechen. Diese Figur kam bei den Fans dermaßen gut an und wurde schnell so beliebt, dass sie mittlerweile zu den bekanntesten Figuren von DC Comics gehört.

Doch auch andere Figuren, beispielsweise Renee Montoya, eine Polizistin des Gotham City Police Departments, wurde in dieser Serie eingeführt und gehört inzwischen quasi zum Inventar des Comic-GCPD. In den Comics kam Montoya dabei in den letzten Jahren eine besondere Rolle zu, wurde sie doch die neue The Question und als solche zu einer Superheldin.

Batman: The Animated Series hat auch nach so vielen Jahren noch immer einen festen Platz in meinem Herzen und gehört sicherlich zu meinen absoluten Lieblingsserien. Spätestens mit dieser Serie konnte Batman als der düstere und komplexe Charakter etabliert werden, als den wir ihn heute kennen und TAS hatte einen gewaltigen Einfluss auf viele nachfolgende DC-Projekte.