DC Donnerstag XXL – Heroes v Aliens #4: DC’s Legends of Tomorrow

Finale, oh oh, Finale oh-oh-oh! DC’s 4 Night Crossover Event auf The CW ging heute in seine letzte Runde, denn es kam zum alles entscheidenden Kampf zwischen unseren Helden und den Dominators.

Wie in meinen bisherigen „Reviews“ werde ich auch hier wieder etwas genauer auf den Inhalt der Episode eingehen, weshalb ich eine klare SPOILER-WARNUNG aussprechen möchte!

Anders als die vorherigen drei Episoden des Crossovers stand diesmal einzig und allein der Konflikt gegen die außerirdischen Invasoren im Mittelpunkt; die Handlung der Legends pausierte für diese Folge, doch das tat der Spannung des erwarteten Höhepunkts dieses Handlungsstrangs keinen Abbruch.

Invasion Part 3

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Earths mightiest heroes?

There’s been a recent emergence of metahumans on your planet. We are here to determine if your kind is a threat.

Am Ende der letzten Episode konnten Oliver, Thea, Sara, Diggle und Ray vom Raumschiff der Dominators fliehen; doch fast noch wichtiger war die anschließende Erkenntnis, dass die Aliens beabsichtigen, eine besonders mächtige Waffe einzusetzen. Wieder zurück im Hauptquartier fasst das Team den Plan ins Jahr 1951 zurückzureisen, um dort während des ersten Angriffs der Dominators eines der Aliens gefangen zu nehmen und es über ihre Pläne zu befragen. Tatsächlich gelingt es Nate, Amaya und Mick eines der Aliens zu überwältigen, doch dann erscheinen Agenten der Regierung, die die Legends betäuben, um sie in einer geheimen Anlage zu verhören. Das Alien, welches von ihnen den Spitznamen „Mr. Alien Guy“ bekommt, erzählt den Legends, die Invasion sei primär eine Vorsichtsmaßnahme, denn Metawesen stellen eine große Gefahr dar, die irgendwann nicht nur die Menschen, sondern ebenfalls andere Spezies bedrohen könnte. Wieder zurück in der Gegenwart gelingt es Cisco noch einmal Kontakt zu Mr. Alien Guy aufzunehmen, doch dieser wiederholt nur das, was sie ohnehin schon wissen; Metawesen stellen eine ernst zu nehmende Gefahr dar, die ausgelöscht werden muss, bevor es zu spät ist. Der Dominator bietet ihnen an, das Team und alle anderen Menschen auf der Erde zu verschonen, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass sich Barry freiwillig selbst ausliefert, um seine Heimat zu retten. Es kam nun ans Licht, dass die Konsequenzen von Barrys Taten, die letztendlich zur Flashpoint-Zeitlinie führten, deutlich gravierender und weitreichender sind, als wir es bisher annahmen: Barry hat durch die Rettung seiner Mutter sowie seinen anschließenden Versuch, alles wieder zu korrigieren nicht nur sein eigenes Leben sowie die Leben seiner Freunde durcheinander gewirbelt, sondern ebenfalls eine Art Nicht-Angriffs-Pakt zwischen der Erde und den Dominators verletzt. Um in Zukunft ähnliche Ereignisse zu verhindern, also weitere Veränderungen der Zeitlinie, soll Barry sich stellen und für seine Fehler bezahlen; doch seine Freunde wollen nicht einfach tatenlos dabei zusehen, wie sich Barry für die Erde opfert.

Doch wie sollen sie den Angriff einer Alien-Rasse abwehren, die gleichzeitig überall auf der Welt landet? Zum Glück gibt es noch Professor Stein und seine Tochter Lily, die sich gemeinsam an eine Lösung für dieses Problem wagen (einen sehr schönen Vater-Tochter-Moment inklusive) und so eine Apparatur entwickeln, mit der sich die Dominators quasi außer Gefecht setzen lassen, indem direkt ihr Nervensystem angegriffen wird. Der finale Kampf zwischen unseren Helden und den Dominators sieht wirklich toll aus und glänzt mit schönen Effekten, feinen Kampf-Choreographien sowie einer tollen Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Figuren. Und auch der Humor kommt natürlich nicht zu kurz, etwa wenn Felicity Kara mit den Worten „This is a job for Supergirl!“ auf die Reise schickt, damit sie sich um die restlichen Dominators zu kümmern, nur um nach einer kleinen Bemerkung von Barry ein „… and for Flash!“ hinterher zu schieben. Apropos Supergirl: Ich empfand es als sehr schade, dass Kara in dieser Folge anfangs sehr stark an den Rand gedrängt wurde; sie war eigentlich „nur“ anwesend und nicht mittendrin. Dies ist irgendwo natürlich verständlich, denn zum einen brauchte Oliver etwas Zeit, um all die neuen verrückten Entwicklungen der jüngsten Vergangenheit zu verdauen und andererseits hätte Supergirl die Sache definitiv auch im Alleingang erledigen können, doch es fühlte sich für mich so an, als wäre hier etwas Potenzial verschenkt worden. Es ist hingegen sehr schön zu sehen, dass Kara nun, dank Cisco, die Möglichkeit hat, jederzeit auf Erde-1 zu reisen, falls ihre Freunde mal Hilfe brauchen sollten oder sie Barry, Oliver und die Anderen um Hilfe bitten möchte. Die Dynamik zwischen dem Cast stimmte darüberhinaus auch diese Episode einmal mehr und es ist toll zu sehen, dass bei dieser Fülle an Charakteren jeder seinen eigenen, ganz speziellen Moment bekommen hat 🙂

 

Flashpoint und seine Konsequenzen

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Das Team macht sich bereit für den alles entscheidenden Kampf

This whole time I’ve been mad at Barry… now I’m the one who messed with time… I just wanted to make things right.

Neben all der Action und dem Humor sind es jedoch einmal mehr die dramatischen Charakter-Momente, die für mich besonders hervorstechen. Weiter oben habe ich bereits kurz am Rande Szene zwischen Professor Stein und seiner Tochter erwähnt, die sich nun langsam näher kommen. Durch etwas, das Stein in der Vergangenheit tat, veränderte er seine eigene Zukunft, weshalb er nun mit Lily eine Tochter hat, zu der er keinerlei emotionale Bindung besitzt. Caitlyn ist es, die Lily dazuholt, damit diese ihrem Vater bei der Entwicklung eines Planes zur Bekämpfung der Dominators unter die Arme greift, doch dieser wahrt Distanz zu seiner Tochter und plant, ihre Existenz bei einer seiner nächsten Zeitreisen mit der Waverider auszulöschen. Einen kleinen Seitenhieb auf Barry kann sich Stein ebenfalls nicht verkneifen, denn im Gegensatz zu diesem wisse er, dass er für seinen Fehler grade stehen und diesen berichtigen müsse. Wenig später sieht Stein jedoch ein, wie viel er doch mit seiner Tochter gemeinsam zu haben scheint und gesteht ihr, dass er sie nun zum ersten Mal wirklich sehen würde; dies ist insofern eine schöne Szene, da sie einen Wendepunkt für den Professor markiert: Aus dieser Verbindung zu seiner Tochter zieht er die Kraft, Jax wenig später ebenfalls anzuspornen, die Waffe der Aliens auszuschalten; schließlich könne er nicht zulassen, dass seiner Lily etwas passiert. Doch neben Stein merkt auch Cisco, was für weitreichende Konsequenzen Zeitreisen haben können, denn durch Mr. Alien Guys Rettung griff er ebenfalls in den Verlauf der Geschichte ein. Er wollte alles richtig machen, um seine Freunde und seine Heimat zu retten, doch letztendlich setzte er dadurch Ereignisse in Gang, die alles nur noch schlimmer machen sollten. Cisco erkennt in diesem Moment, was für eine Last Barry seit seinem Entschluss, seine Mutter vor dem Reverse Flash zu retten, mit sich herum getragen haben muss. Auch Barry hatte nur das Beste im Sinn, doch durch seine wiederholten Eingriffe in die Zeitlinie veränderte er Schicksal der ganzen Welt. Der Moment, in dem Cisco Barry sagt, sie seien noch immer Freunde schließt letztendlich sehr schön diesen Kreis, ehe sie sich den Dominators entgegenstellen.

Die letzten vier Tage zogen wirklich überraschend schnell vorbei und auch wenn ich zwischenzeitlich etwas Angst hatte, The CW könnte sich eventuell mit diesem sehr ambitionierten Projekt übernehmen, so wurden meine Erwartungen doch übertroffen. Jede Episode des 4 Night Crossover Events hatte ihre ganz eigenen tollen Momente und speziell als Fan dieser Serien hatte ich zu jeder Zeit ein breites Grinsen im Gesicht. Das nächste Crossover der DC-Helden, das sicherlich kommen wird, kann ich jedenfalls kaum noch erwarten 🙂

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